Mietvertrag kündigen
Kündigung einer Wohnung
Auch bei der Kündigung einer Wohnung können Fehler passieren und das kann ungeahnte Folgen für einen Mieter haben. Grundsätzlich gilt in Deutschland die Vertragsfreiheit. Das heißt: Eine Kündigungsfrist wird schon bei dem Ausfüllen von einem Mietvertrag eingetragen, dabei kommt es darauf an, welche Frist einem Mietverhältnis zugrunde gelegt wird.
Gesetzliche Regelungen
Normalerweise gibt es eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Dabei muss ein schriftliches Kündigungsschreiben bis zum dritten Werktag eines Monats erfolgen. Werktage sind Montage bis einschließlich der Samstage. Diese Bestimmung beruht auf dem Paragraphen 573 des BGB. Eine mündliche Kündigung wird nicht anerkannt und die Schriftliche muss immer die Unterschrift des Mieters tragen. Ohne Unterschrift ist es eine unwirksame Kündigung und braucht vom Vermieter nicht anerkannt werden. Das heißt für den Mieter: Der Vermieter kann weiterhin Miete verlangen, auch wenn ein Mieter schon ausgezogen ist. Read more »

Gehören Mängel zur Grundausstattung einer Wohnung, ist der Mieter berechtigt, einen Teil der Miete einzubehalten. Das ist immer dann, wenn die Lebensqualität des Mieters eingeschränkt oder komplett vermindert wird. Der Deutsche Mieterbund informiert seine Mitglieder so: Heizung, Warmwasser Boiler oder der Aufzug müssen einwandfrei funktionieren.
In der Studentenzeit und auch noch danach ist eine WG eine sehr beliebte Wohnform. In einer Wohngemeinschaft lebt man mit anderen und oftmals gleichgesinnten Menschen zusammen, doch auch ganz neue Ansichten müssen akzeptiert werden. Der Vorteil bei einer Wohngemeinschaft ist aber, dass man in einer größeren Wohnung für wenig Geld leben kann. Allerdings muss jeder beim Einzug in eine WG auch der eine oder andere Kompromiss bezüglich der Einrichtung eingegangen werden.
Durch die Hausordnung wird das Zusammenleben der Mieter unter einem Dach geregelt. Sie beinhaltet die Ruhezeiten, die Regelung der Treppenhausreinigung und verbietet den Mietern Dinge wie das Anbringen von einer Satellitenschüssel auf dem Balkon beispielsweise. Derjenige, der sich gegen diese Hausordnung widersetzt, der kann damit rechnen, dass er von dem Vermieter eine Unterlassungsklage erhält.